
Die BuildScan-Methodik Immobilieninspektionen
Die Inspektionen von BuildScan sind überwiegend visuell, zerstörungsfrei und nicht invasiv, erstrecken sich auf die zum Zeitpunkt des Besuchs zugänglichen Bereiche, werden bei entsprechendem Leistungsumfang durch Messungen ergänzt und fotografisch dokumentiert.
Unser Arbeitsprinzip
Jede Inspektion folgt derselben Abfolge: beobachten, wo non-invasiv möglich messen, dokumentieren, vorsichtig interpretieren und im Verhältnis zum Befund empfehlen. Die Abfolge ist unabhängig von der Leistung immer gleich; lediglich die enthaltenen Module unterscheiden sich.
Wir beobachten
Wir gehen die zugänglichen Bereiche systematisch durch und erfassen, was zum Zeitpunkt des Besuchs sichtbar ist, ohne Interpretationen bereits vor Ort.
Wir messen
Wo die Leistung Messmodule enthält, erfassen wir Werte an relevanten Punkten und Referenzbereichen, zerstörungsfrei.
Wir dokumentieren
Jede Feststellung erhält eine Lokalisierung, ein Übersichtsfoto und ein Detailfoto sowie – sofern vorhanden – die gemessenen Werte.
Wir interpretieren vorsichtig
Wir trennen die beobachtete Tatsache von der Hypothese. Wenn mehrere Ursachen mit den Daten vereinbar sind, sagen wir das ausdrücklich.
Wir empfehlen verhältnismäßig
Die Empfehlung entspricht der Feststellung: Sanierung, wo die Daten dies stützen, weitere Abklärung, wo nicht.
Die BuildScan-Inspektion
Die Inspektion ist überwiegend visuell. Wir prüfen die sichtbaren und zugänglichen Elemente der Immobilie, ohne Öffnungen, Aufbrüche oder Veränderungen. Wir entfernen keine Oberflächen, öffnen keine Installationsleitungen und bewegen keine schweren Möbel.
Enthält die Leistung zusätzliche Module, ergänzen wir die Beobachtung durch Messungen: Maße und 2D-Aufmaß, Luft- und Materialfeuchte, Thermografieaufnahmen, Droneninspektion für hochgelegene Bereiche, visuelle Inspektion in der Höhe mit 360°-Kamera auf einer Teleskopverlängerung bis 3 m, virtueller 360°-Rundgang. Diese Module gelten nur, wenn sie im beauftragten Paket enthalten sind.
Alle Daten werden in der Regel bei einem einzigen Besuch erfasst, und der Bericht wird digital geliefert, als PDF und gegebenenfalls als Weblink, innerhalb der bei der Auftragsbestätigung genannten Frist. DWG-Dateien geben wir nicht heraus.
Wie wir Feststellungen formulieren
Im Bericht werden die Informationen in vier Ebenen unterteilt, damit die Leserin oder der Leser genau weiß, was Tatsache und was Interpretation ist.
- Was beobachtet wurde: sachliche Beschreibung des Sichtbaren, mit Lokalisierung und Fotos.
- Was gemessen wurde: die erhaltenen Werte, Messpunkt und -zeitpunkt sowie – sofern vorhanden – der Referenzbereich.
- Was darauf hindeuten kann: vorsichtig formulierte Hypothesen, geordnet nach der aus den Daten resultierenden Plausibilität.
- Was weitere Untersuchungen erfordert: Situationen, in denen die Ursache durch die aktuelle Inspektion nicht festgestellt werden kann.
Die Nachweise, die wir verwenden
- Fotos: mindestens ein Übersichtsfoto und ein Detailfoto für jede relevante Feststellung.
- Maßliche Messungen: wo die Leistung ein Aufmaß oder maßliche Prüfungen enthält.
- Feuchtigkeit: Werte in Luft und Material, zerstörungsfrei erfasst, verglichen mit Referenzbereichen, sofern das Modul enthalten ist.
- Thermografie: Temperaturunterschiede an den geprüften Oberflächen, mit indikativem Charakter, sofern das Modul enthalten ist.
- Akustischer Komfort: orientierende Erfassung des Umgebungsgeräuschs in dB, in der Mitte jedes Raums, unter den Bedingungen des Termins. Kein Schallschutzprüfverfahren und kein Nachweis akustischer Konformität.
- Mobilfunk: Erfassung von GSM/4G/5G in den Netzen Orange und Vodafone zum Zeitpunkt der Inspektion, ohne Garantie für die künftige Abdeckung.
- 2D-Aufmaß: informative Darstellung des Bestands, keine Katasterdokumentation; DWG-Dateien geben wir nicht heraus.
- Visuelle Inspektion in der Höhe: 360°-Kamera auf einer Teleskopverlängerung bis 3 m, zu unterscheiden vom virtuellen 360°-Rundgang, sofern das Modul enthalten ist.
- Weitere Prüfungen: nur, wenn die beauftragte Leistung sie ausdrücklich enthält.
Grenzen der Inspektion
Eine visuelle, zerstörungsfreie Inspektion erfasst nur, was zum Zeitpunkt des Besuchs sichtbar und zugänglich ist. Die Grenzen werden im Bericht für jede eingeschränkte Prüfsituation festgehalten.
- Verdeckte Elemente: Konstruktion hinter Oberflächen, innere Wandschichten, nicht zugängliche Abdichtungen.
- Möbel und Gegenstände: abgedeckte Flächen können nicht geprüft werden und bleiben undokumentiert.
- Neuere Oberflächen: können frühere Arbeiten oder Schäden ohne sichtbare Spuren verdecken.
- Nicht zugängliche Installationen: verlegte oder verdeckte Leitungen, Elemente, die nicht gefahrlos betätigt werden können.
- Diagnose: bestimmte Ursachen lassen sich ohne Untersuchungen, die über eine zerstörungsfreie Inspektion hinausgehen, nicht feststellen.
- Endoskopie: Wir setzen die Endoskopkamera ausschließlich über bereits vorhandene Öffnungen oder Zugangspunkte ein, ohne Ausschnitte, Bohrungen oder Demontagen. Vollständig geschlossene Hohlräume bleiben außerhalb der Inspektion und sind Sache spezialisierter Fachleute.
- Drohne: Der Flug erfolgt nur dort, wo Wetter, Zugang, Sicherheit und die geltenden Regeln es zulassen. Kann das Modul nicht durchgeführt werden, halten wir die Einschränkung im Bericht fest und stimmen den nächsten Schritt mit der Kundin oder dem Kunden ab.
Weiterleitung an Fachleute
Deuten die Feststellungen auf eine Situation hin, die durch die aktuelle Inspektion nicht geklärt werden kann, empfiehlt der Bericht ausdrücklich die Prüfung durch eine je nach Sachlage ausgewählte Fachperson.
- Zugelassener Elektriker: für Prüfungen und Tests der Elektroinstallation.
- Zugelassener Installateur: für Sanitär-, Heizungs- oder Gasinstallationen.
- Planer/Ingenieur: für Eingriffslösungen oder bauliche Änderungen.
- Fachperson des jeweiligen Bereichs: für Einzelfälle wie Lüftung, Fenster/Türen oder Dacheindeckungen.
- Zertifizierter technischer Sachverständiger: für Fälle, in denen eine Bewertung mit offiziellem technischem Stellenwert erforderlich ist.
Der Unterschied zum technischen Sachverständigengutachten
Die Leistungen von BuildScan sind private Inspektions- und technische Dokumentationsleistungen. Sie stellen kein zertifiziertes technisches Sachverständigengutachten, keine Projektprüfung, keine offizielle Bauabnahme, keine Bauleitung und keine amtliche Katasterdokumentation dar.
Der praktische Unterschied liegt in Zweck und Wirkung: Der BuildScan-Bericht dokumentiert den sichtbaren Zustand und bietet eine fundierte Grundlage für eine Entscheidung oder ein Gespräch mit der Gegenpartei, während ein zertifiziertes technisches Sachverständigengutachten von einem zertifizierten Sachverständigen erstellt wird und ein Dokument mit eigenständigem rechtlich-technischem Status hervorbringt.
Erfordert die Situation eine solche Bewertung, weisen wir im Bericht ausdrücklich darauf hin und nennen die geeignete Richtung, ohne die Inspektion als etwas anderes darzustellen, als sie ist.
Die Methodik angewendet auf konkrete Situationen
- Was Sie vor dem Kauf einer Wohnung prüfen sollten
- Was Sie vor dem Kauf eines Hauses prüfen sollten
- Übergabe und Übernahme einer vermieteten Immobilie
- Feuchtigkeit, Kondensat oder Wassereintritt: was eine Inspektion anzeigen kann
Details zu den Leistungen finden Sie auf der Seite Leistungen und zum Ablauf auf So arbeiten wir. Für einen konkreten Fall können Sie uns über das Kontaktformular schreiben oder an contact@buildscan.ro.
